Der geschenkte Tag im Schnee
| 29. 2. 2008 |
unter diesem Motto veranstaltete edelwiser in Kooperation mit Austrian Airlines, CoolCar und Jagschloss Kühtai am 29. Februar 2008 einen Skievent der besonderen Art. Abflug früh morgens von Wien nach Innsbruck – Transfer ins Kühtai – Frühstück im Jagdschloss – diskordianisches Skiing bis zum Umfallen – ChillOut Dinner – Rückflug nach Wien – ein sportlicher Mentaltrip. An einem solchen Tag sollte man einmal in die Welt der SkiDiskordier eintauchen und
- sich verwöhnen lassen
- drei verschiedene Transportmittel in drei verschiedenen Elementen benutzen
- mindestens eine extravagante Brezn reissen
- ein paar alte (Ski)Regeln brechen
Als Diskordianismus (v. lat.: discordia „Zwietracht“) versteht sich eine Glaubensgemeinschaft um die griechische Göttin Eris bzw. die römische Göttin Discordia, die sich in Form einer Religionsparodie äußert. Ihre Anhänger bezeichnen ihre Anschauungen selbst sowohl als „Religion, getarnt als komplizierter Witz“ als auch als „komplizierten Witz, getarnt als Religion“. Die Definition „sowohl Witz als auch Religion“ entspricht dem angewandten Diskordianismus (Operation Mindfuck). Dieser hat das Ziel, Verwirrung zu stiften, zum Nachdenken anzuregen, Dogmen zu brechen und Strukturen aufzulösen sowie neue Sichtweisen zu eröffnen. Diskordier bestreiten objektive Wahrheiten, sie sind der Ansicht, dass alles subjektiv auslegbar sei. Sie lieben die Widersprüche, denn diese zeigen Grenzen der Logik auf. Um mit Widersprüchen umzugehen, muss man das übliche logische Denken überwinden und dem Geist neue Freiheiten geben. Der St. Tib‘s Day ist kalendarisch identisch mit dem 29. Februar und findet bei den Diskordiern als Feiertag ca. alle vier Jahre analog zum Schalttag statt.
Links: Artikel in Medianet [pdf] | Fotos vom Event | Jagdschloss Kühtai
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