edeldays Oberstdorf 26. – 29.3.2009 – Roundup
Schön wars!
Sogar das etwas vorgezogene Aprilwetter hat es recht gut mit uns gemeint! Ein Highlight der diesjährigen Frühling-edeldays war Manfreds Besuch. Er hat bis zwei Uhr in der Früh unermüdlich Dalbellos angepasst und Fragen beantwortet. Was mich auch ganz besonders gefreut hat – das Alter der Teilnehmer reichte von drei bis siebzig!
Schon am ersten Tag, der recht trüb begann, haben die Wetterhexen aus den Allgäuer Alpen dann ab Mittag die Sonne scheinen lassen, just zu dem Zeitpunkt als die letzten Nachzügler am Fellhorn auftauchten. – Sie haben im Pilsstüble vermutlich bis zum Morgengrauen den Tiefenbacher Sonnentanz absolviert und angeblich mit obskuren Zaubertrank-Mixturen experimentiert…
Am Abend stiessen dann Manfred und Regina von Dalbello zur Runde. Manfred zeigte neben viel Fachwissen auch enormes Durchhaltevermögen. – Die letzten Schuhe wurden gegen zwei Uhr morgens angepasst. Dalbello erwies sich an diesem Abend nicht nur in puncto Funktionalität kompatibel mit der edelwiser Philosophie, sondern auch ganz besonders in der persönlichen Betreuung – thx!
Am Samstag war bei strahlendem Sonnenschein das Nebelhorn Tummelplatz für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Am eiligsten auf die Piste hatten es wohl alle, die Schuhe testen wollten. Auch Andi konnte es kaum mehr erwarten mit Anton die erste "Schwarzen" zu absolvieren, Ingo ging es mit seiner "Truppe" eher gemütlich an.
Für mich hat sich mit Ingos Anhang – Korbinian und Benedikt – wieder einmal gezeigt, dass Skifahren wirklich einfach zu lernen ist, was natürlich im besonderen Mass am Talent und der Freude an der Sache der beiden Brüder im Teenager-Alter lag. Binnen einer knappen Stunde konnten die zwei alle Ski-Basics am Übungslift erfahren und danach zum Rest der Gruppe "aufschliessen".
Anton darf in diesem Zusammenhang natürlich auch nicht unerwähnt bleiben – am Montag stand er zum ersten mal in seinem fünf jährigen Leben auf Skis, am Samstag fuhr er mit Bravour die teilweise dunkelschwarze Abfahrt vom Nebelhorn ins Tal. Stehen bleiben mussten wir eigentlich nur, weil es überall im Wald Hexenhäuser zu entdecken gab.
Der Sonntag klang sehr gemütlich aus. Nebeleinfall ab Mittag erleichterte das Aufhören, einige wären sonst wahrscheinlich noch bis zur Dämmerung unterwegs gewesen… Die schlechte Sicht hatte aber auch für die Schuhtester etwas positives. Einstimmige Meinung: Das Krypton Konzept kommt besonders bei schlechter Sicht zur Geltung, unerwartete Schläge können viel sanfter absorbiert werden. Dank Klaus, der uns einen netten Platz gezeigt hat -die "Spezerei Apotheke" in Oberstdorf, gingen wir gestärkt mit hervorragendem Tee und anderen guten Sachen die Heimfahrt an.
Danke allen fürs Dabeisein, Manfred für Schuhexpertise und Testmaterial, Axel für die Pics und last not least Thomas & die Bergruh Crew, die wieder einmal alles unternommen haben, dass sich alle rundum wohlfühlen konnten!
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